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FAQ zu Transferdruck

Häufige Fragen zum Textil-Transferdruck

Sie besitzen einen Tintenstrahl- bzw. einen Laserdrucker und ein normales Haushaltsbügeleisen ? Wenn Ja, dann haben Sie bereits den größten Teil der Ausstattung, den Sie z. B. für die Erstellung eigener T-Shirts benötigen.

Nähere Informationen zum Thema Transferdruck finden Sie in unseren Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.


Wie funktioniert ein Transferdruck ?
Was bedeutet heiß- und kaltabziehbar ?
Welche Transferfolie kann ich für meinen Tintenstrahldrucker nehmen ?Wo liegen die Unterschiede zwischen den vielen Arten an Transferfolien ?
Gibt es auch Transferfolien für Laserdrucker ?
Welche weiteren Transferfolien gibt es sonst noch ?
Können auch dunkle Textilien bedruckt werden ?
Wie erstelle ich einen optimalen Transferdruck ?
Wie muss ich Textilien mit einem Transferdruck waschen ?
Was ist beim Einsatz eines Haushaltsbügeleisens zu beachten ?
Welche Vorteile bietet eine Transferpresse gegenüber einem Bügeleisen ?
Ist eine Bügelpresse für den Transferdruck geeignet ?




Wie funktioniert Transferdruck

Das Prinzip zur Erstellung eines Transferdruckes ist für jeden Druckertypen, egal ob Tinte, Laser oder Kopierer das selbe.

1. Ein beliebiges Motiv wird spiegelverkehrt auf eine Transferfolie gedruckt.
2. Überstehende Ränder werden weggeschnitten (ca. 3 bis 4 mm Rand zum Motiv lassen).
3. Der Transferdruck wird mit der bedruckten Seite auf das vorgebügelte/vorgepresste T-Shirt gelegt.
4. Der Transferdruck wird mit einem Bügeleisen oder einer Transferpresse auf das T-Shirt gebügelt. Hierbei spielen der Druck, die Zeit und die Temperatur die wesentlichen Rollen.
5. Nach dem Aufbügeln wird das Trägermaterial von dem T-Shirt abgezogen.
6. Der Ausdruck wird anschließend mit einem antihaftbeschichtetem Papier (z.B. Backpapier) nochmals überbügelt.
7. Fertig ist das T-Shirt.

Neue Technik bei unserer T-Shirt-Transferfolie für helle Textilien:
1. Ein beliebiges Motiv wird seitenrichtig auf eine Transferfolie gedruckt.
2. Überstehende Ränder werden weggeschnitten (ca. 3 bis 4 mm Rand zum Motiv lassen).
3. Die Transferfolie wird vom Trägerpapier abgezogen.
4. Folie platzieren und mit einem Backpapier festbügeln.
5. Fertig!




Was bedeutet heiß- und kalt abziehbar?

Nach dem Aufbügeln wird das Trägermaterial von dem T-Shirt abgezogen. Bei einigen Folien muss dies gleich nach dem Aufbügeln / Pressen erfolgen, solange die Transferfolie noch heiß ist. In diesem Fall spricht man von heißabziehbaren Transferfolien. Bei kaltabziehbaren Transferfolien kühlt die Transferfolie vor dem Abziehen vollständig ab. Wenn die Transferdrucke mit einem Bügeleisen übertragen werden, und das Motiv zudem noch größer als die Fläche des Bügeleisens ist, können heißabziehbare Folien in der Verarbeitung problematischer sein als kaltabziehbare.
Vorteil unserer neuen T-Shirttransferfolie: Das Trägerpapier wird bereits vor dem Aufbügeln abgezogen und die Folie alleine direkt aufgebügelt.




Welche Transferfolien

kann ich für meinen Tintenstrahldrucker nehmen ?

Alle hier angebotenen InkJet-Transferfolien sind für (fast) alle Tintenstrahldrucker geeignet. Eine pauschale Aussage, welche Transferfolie die beste ist, kann nicht getroffen werden. Hierfür sind die Ansprüche der einzelnen Kunden und die Einsatzbereiche (soll es ein T-Shirt für "immer" sein oder nur für drei Tage, z.B. für einen Vereinsausflug) zu unterschiedlich. Soll ein Mauspad oder ein Puzzle bedruckt werden, dürfte die Waschbarkeit der Folie eine untergeordnete Rolle spielen.
Generell sollten Sie vor einem richtigen Transferdruck mit kleineren Stücken Tests durchführen.




Wo liegen die Unterschiede zwischen den vielen Art

Transferfolien für Tintenstrahldrucker tragen auf dem T-Shirt relativ stark auf. Das heißt, dass die Folie deutlich spürbar ist. Transferfolien aus dem Profibereich (Copy-Shops) dagegen sind auf dem T-Shirt kaum spürbar.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Übertragung. Während die Transferfolien für Tintenstrahldrucker mit einem Bügeleisen aufgebracht werden können, sind für die "Copy-Shop-Folien" Transferpressen erforderlich. Dies sollte Sie aber nicht davon abhalten, eigene Tests durchzuführen. Sicherlich gibt es Einsatzbereiche für Transferfolien, die hier noch nicht aufgeführt sind.




Gibt es auch Transferfolien für Laserdrucker ?

Speziell für Laserdrucker haben wir keine Transferfolien im Angebot. Dies hängt mit der hohen Fixiertemperatur der Laserdrucker zusammen, welche eine problemlose Funktion der Folien ausschließt. Es gibt jedoch einige Farblaserdrucker, welche für den Einsatz von Transferfolien geeignet und auch dafür vom Hersteller freigegeben sind. Zu diesen gehört z.B. der Farblaserdrucker MagiColor von QMS. Weitere Infos erfragen Sie bitte direkt bei http://www.qms.com.




Welche weiteren Transferfolien gibt es sonst noch

Neben den Transferfolien für InkJet-Drucker führen wir auch Transferfolien für Farbkopierer. Einige davon haben wir speziell für die MicroDry-Drucker von ALPS®, Citizen® und OKI®. Für weitere Infos zu diesen Druckern klicken Sie bitte hier.




Können auch dunkle Textilien bedruckt werden ?

Ja. Es können auch dunkle Textilien bedruckt werden. Hierzu ist allerdings eine zusätzliche weiße Hinterdruckfolie erforderlich. Auf diese Hinterdruckfolie wird der Transferdruck genauso wie auf ein T-Shirt aufgebügelt. Anschließend wird das Schutzpapier von der Hinterdruckfolie entfernt, auf das T-Shirt gelegt und dann aufgebügelt. Durch die zusätzliche Hinterdruckfolie trägt der Druck auf dem Textil noch stärker auf. Dies kann bei Buttons, Firmen-Logos und ähnlichen Drucken jedoch von Vorteil sein. Für großflächige Transfers mit Hinterdruckfolie empfehlen wir den Einsatz einer Transferpresse. Mit etwas Übung geht es aber auch mit einem einfachen Bügeleisen.
Ganz neu im Angebot ist unsere weiße InkJet-Transferfolie für dunkle Textilien. Anders als zuvor beschrieben, handelt es sich hierbei um ein Ein-Blatt-System.




Wie erstelle ich einen optimalen Transferdruck ?

Einen optimalen Transferdruck erzielen Sie bei Einhaltung der vorgegebenen Angaben bezüglich Übertragungstemperatur, Druck und Zeit. Diese Angaben können allerdings nur als Anhaltspunkt angesehen werden, da Bügeleisen keine exakte Temperaturanzeige besitzen und auch eine eingestellte Temperatur nicht konstant einhalten können. Selbst bei Transferpressen des gleichen Typs kann es zu deutlichen Toleranzen kommen. Bei der Einhaltung des Drucks fehlen gänzlich Kontrollmöglichkeiten. Hier hilft nur eins: Probieren.
Bei Transferdrucken mit einem Bügeleisen sollten Sie folgende Punkte unbedingt beachten:
1. Immer ohne Dampf bügeln. 2. Verwenden Sie eine feste Unterlage, viele Bügelbretter sind zu weich.




Wie muss ich Textilien mit einem Transferdruck was

Zunächst sind die Waschanleitungen zu den jeweiligen Transferfolien und den bedruckten Textilien zu beachten (siehe Hinweise zu Waschmitteln und Waschtemperaturen). Das Textil sollte von links gewaschen werden. Getrocknet wird auf der Wäscheleine. Einige Transferfolien sind auch für den Wäschetrockner geeignet. Ganz wichtig nach dem Trocknen: Nicht selten wirken die Farben der Transferdrucke nach der Wäsche blass und verwaschen. Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich eine Ecke der Transferfolie vom Textil ablöst. Legen Sie direkt auf den Ausdruck ein antihaftbeschichtetes Papier (z.B. Backpapier), und bügeln Sie kräftig über den Transferdruck. Hierdurch wird die Transferfolie wieder fest mit dem Textil verbunden, und die Farben werden aufgefrischt.




Was ist beim Einsatz eines Haushaltsbügeleisens zu

Bei Transferdrucken mit einem Bügeleisen sollten Sie folgende Punkte unbedingt beachten:
1. Immer ohne Dampf bügeln. 2. Verwenden Sie eine feste Unterlage, viele Bügelbretter sind zu weich.
Probieren Sie mit kleinen Stücken, z. B. auf einem alten T-Shirt, um die richtige Temperatur und den richtigen Druck herauszufinden.




Welche Vorteile bietet eine Transferpresse gegenüb

Einmal eingestellt, behalten Transferpressen einen nahezu konstanten Druck und eine konstante Temperatur über die gesamte Fläche der Heizplatte. So wird ein Druck wie der andere. Außerdem ist die Heizfläche mit bis zu 40 x 50 cm wesentlich größer als die Heizfläche eines Bügeleisens. Die Anschaffung einer Transferpresse empfiehlt sich immer dann, wenn Sie regelmäßig größere Stückzahlen drucken möchten. Als Dienstleister sollten Sie auf den Einsatz einer Transferpresse nicht verzichten. Es gibt einige Folien, die sich mit einem Bügeleisen nicht verarbeiten lassen, dafür aber mit einer Transferpresse.




Ist eine Bügelpresse für den Transferdruck geeigne

Nein. Der Druck, den Bügelpressen erzeugen, ist nicht hoch genug.





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