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Laminiertechnik - was ist das ?
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Tipps und Tricks



Hier finden Sie einige Besonderheiten, die Sie über das Laminieren wissen sollten.

Umlaufende Ränder und Schnittkanten


Ein DIN A4-Blatt hat das Format 297 x 210 mm, die dazugehörige Laminiertasche das Format 303 x 216 mm. Das heißt, dass die Laminiertasche an allen Seiten des Blattes 3 mm übersteht. An diesem 3 mm umlaufenden Rand (siehe Abbildung unten) sind die obere und untere Laminierfolie direkt miteinander verschmolzen. Das laminierte Dokument ist vollständig vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Wird ein Laminat beschnitten (z.B. wenn Sie Visitenkarten auf einem DIN A4-Blatt drucken und anschließend ausschneiden), ist das laminierte Dokument an der Schnittkante (siehe Abb. 2) ungeschützt, d.h. an dieser Stelle könnte Feuchtigkeit in das Papier eindringen. Ein beschnittenes Laminat ist nur bedingt witterungsbeständig. Es gibt allerdings auch Folien, die sich mit Laserdruckern oder Kopierern bedrucken lassen und laminiert selbst im beschnittenen Zustand absolut wasserfest sind. Diese Folien eignen sich besonders zur Herstellung von Ausweisen und Plastikkarten.









Laminieren von beschichteten Papieren


Beim Laminieren von beschichteten Papieren ist darauf zu achten, dass sich der Kleber der Laminierfolie durch die Beschichtung nicht immer optimal mit dem Papier verbinden kann. Für die meisten beschichteten Papiere ist eine Lamination mit umlaufendem Rand zwingend erforderlich. Je nach Papiersorte und Beschichtung sind auf jeden Fall Tests ratsam.


Herstellung eigener Laminiertaschen


Zur Zeit gibt es selbstklebende Laminiertaschen nur in glänzender Ausführung. Für einige Anwendungsbereiche wie zum Beispiel Aufkleber oder Mauspads sind matte Folien bzw. Folien mit einer Oberflächenstruktur besser geeignet. Um diese Folien mit einer selbstklebenden Seite zu versehen, gibt es einen einfachen Trick. Sie nehmen eine selbstklebende Laminiertasche und ziehen die selbstklebende Folie und die daran befestigte Standardfolie einfach auseinander. Das gleiche machen Sie mit dem Folientyp, den Sie selbstklebend machen wollen. Nun legen Sie die selbstklebende Folie, das zu laminierende Dokument und die gewünschte Folie exakt übereinander und lassen das Ganze durch den Laminator laufen. Fertig ist ein selbstklebendes Laminat mit Ihrer Wunschoberfläche. Möchten Sie mehr mit selbstklebenden Laminaten arbeiten, finden Sie in unserem Angebot unter anderem auch selbstklebende Laminierfolie als Meterware von der Rolle.

Bei der Verarbeitung von selbst "zusammengelegten" Laminiertaschen oder einseitigem Laminieren kann es passieren, dass die einzelnen Laminierfolien nicht exakt aufeinanderliegen und ggf. an einigen Stellen überstehen. Um Klebstoffrückstände an den Walzen des Laminators zu vermeiden, empfehlen wir in diesen Fällen den Einsatz eines Carriers. Der Carrier ist eine, in den Innenseiten beschichtete Schutzpappe, in die das Laminat eingelegt wird. Das so eingefasste Laminat wird zusammen mit dem Carrier durch den Laminator gelassen. Ein Carrier kann mehrmals wiederverwendet werden.



Laminieren von dünnen Folien

Die Verarbeitung von Laminiertaschen mit einer Stärke von 80 bis 250 mic. ist bei Einhaltung der empfohlenen Temperaturen und Geschwindigkeiten problemlos. Etwas aufwendiger hingegen ist der Einsatz von Laminiertaschen mit einer Stärke von nur 38 mic. Folien dieser Stärke sollten Sie ausschließlich mit einem Carrier verarbeiten. Den Einsatzbereich für die 38 mic starken Laminiertaschen sehen wir hauptsächlich in der Erstellung von Aufklebern.





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