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Aufkleber
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Etiketten
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Tipps & Tricks
Etikettenbögen exakt schneiden
Prinzip: Erst schneiden, dann drucken.
Anwendungsbeispiel: Sie benötigen 400 Stück gelbe, runde PVC-Etiketten mit einem Durchmesser von 34 mm. Diese Etiketten sollen anschließend mit einem Laserdrucker oder Kopierer bedruckt werden. Selbstverständlich könnte es sich bei diesem Beispiel auch um Sicherheitsetiketten, Flaschenetiketten, PC-Logos u.s.w. handeln. Ebenso gut könnte auch ein Alps-, Citizen- oder OKI-Drucker zum Einsatz kommen. Für diese Drucker ist die Auswahl an selbstklebenden Folien wesentlich größer.
Lösungsidee: Sie suchen sich eine, für Ihren Drucker geeignete Folie z.B. im Format DIN A4. In der Regel lassen sich fast alle Laserfolien sehr gut schneiden. Sie schneiden diese Folien mit dem Schneideplotter vor und bedrucken sie anschließend.
Problem: Im Gegensatz zu einem Drucker, welcher das Papier (oder Folie) recht genau einzieht und bedruckt, fehlen den meisten Plottern ein exakter Einzug bzw. Anlage. Umsetzung: Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, worauf es zu achten gilt. Das nachfolgend beschriebene Vorgehen hat sich schon hundertfach bewährt. Für eventuelle Verbesserungsvorschläge und andere Ideen haben wir immer ein offenes Ohr.
TIPP Wenn Sie die nachfolgenden Schritte einmal erfolgreich umgesetzt haben, können Sie sich zukünftig sehr viel Zeit sparen. Arbeiten Sie bei der Positionierung der Anlagemarken so exakt wie möglich. Erstellen Sie sich für später eine "Blankodatei", welche optimal auf Ihre Anlagemarken ausgerichtet ist. Diese "Blankodatei" könnte z.B. Hilfslinien enthalten, welche den Schneidebereich markiert. Das folgende Beispiel bezieht sich auf den Plotter STIKA-STX 8, ist jedoch auch auf jeden anderen Schneideplotter übertragbar.
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1. Gemeinsamen Druck- und Schneidebereich bestimmen Bei unserem Beispiel gehen wir von folgenden Voraussetzungen aus: Wir verwenden eine selbstklebende, gelbe DIN A4 Laserfolie (Infos hier). DIN A4 = 210 x 297 mm. Die Druckränder des Laserdruckers betragen 5 mm links und rechts, sowie 7 mm oben und unten.
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Der STIKA-STX 8 hat eine maximale Schneidebreite von 250 cm. Unten muss ein Rand von 25 mm bleiben. Zu beachten ist, dass der DIN A4-Bogen in dem Drucker im Hochformat, im STIKA-STX 8 aber im Querformat verarbeitet wird.
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Zwischen Drucker und Schneideplotter ergibt sich eine gemeinsame nutzbare Fläche von 180 x 250 mm. Aus Sicht des Druckers (Hochformat) betragen die Ränder oben und unten jeweils 23.5 mm, links 5 mm und rechts 25 mm.
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Bei einem horizontalen Abstand von 2.5 mm und einem vertikalen Abstand von 2 mm lassen sich 5 x 7 = 35 Kreise mit einem Durchmesser von 34 mm auf der gemeinsam nutzbaren Druck- und Schneidefläche anordnen. Um bei obigen Beispiel zu bleiben, würden somit 12 DIN A4-Bögen benötigt (ergibt 420 Etiketten).
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Anlagemarken
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2. STIKA-STX 8 für eine exakte Anlage der Folien vorbereiten
Durch die Andruckwalzen des Plotters ist eine sehr exakte horizontale Anlage der Folien in den Plotter gewährleistet. Die betreffende Folie wird gleichmäßig vor die Walzen angelegt und anschließend manuell dem Plotter zugeführt.
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Schalten Sie den STIKA-STX 8 ein, damit die Schrittmotoren "aktiviert" sind. Auf diese Weise wird die Folie immer in gleichen "spürbaren" Schritten weitertransportiert.
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Legen Sie ein DIN A4-Blatt möglichst mittig in den STIKA-STX 8 ein.
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Alternativ zu der Folien- markierung können Sie auch einen einfachen Strich auf dem Gehäuse anbringen oder Sie orientieren sich einfach an der hinteren Kante der braunen Schneideleiste.
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Kleben Sie einen kleinen Streifen einer selbstklebenden Folie direkt an der Kante der oberen rechten Ecke des Papiers auf das Gehäuse des Plotters. Verwenden Sie nach Möglichkeit eine sehr dünne Folie, damit die zu schneidende Folie später nicht an der angebrachten Markierung hängen bleibt.
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Kleben Sie einen kleinen Streifen einer selbstklebenden Folie direkt an der linken Kante des eingelegten Papiers auf das Gehäuse des Plotters. Hier können Sie ruhig eine dickere Folie zur Markierung verwenden.
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3. Etiketten-Bögen schneiden
Mit Hilfe der auf dem Gehäuse aufgeklebten Markierungen sind Sie nun in der Lage, einen Bogen nach dem anderen sehr genau in den STIKA-STX 8 einzulegen.
Wir empfehlen Ihnen, zunächst nur einen Probeplott zu erstellen, um daran die richtige Lage der geschnittenen Figuren zu überprüfen. Sind die Ränder für den späteren Druck ausreichend ? Falls nicht, können Sie die Markierungen neu positionieren oder aber - was weniger aufwendig ist - alle Objekte in Ihrer Datei entsprechend verschieben.
Anmerkung
Die Positionierung der Anlagemarkierungen an dem STIKA-STX 8 ist eine einmalige Sache. Das Vorschneiden und anschließende Bedrucken von Folien ist eine recht einfache und schnelle Angelegenheit. Sie eignet sich immer dann, wenn die Etiketten oder Aufkleber nach dem Bedrucken nicht zusätzlich beklebt werden müssen.
Es ist aber auch möglich, eine Folie erst zu bedrucken und anschließend exakt zu schneiden. Weitere Infos hierfür finden Sie unter dem Menüpunkt Aufkleber.
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